Die Jury hat entschieden, welche Projekte aus dem Überschuß des Ökofests 2025 gefördert werden: 3000€ gingen an den Schulbauernhof des Liebfrauenhauses für ein neues Gewächshaus, 2000€ an die Grundschule Niederndorf für den Ausbau des Schulgartens und 1000€ erhält die Mittelschule am Burgstaller Weg für ihr Projekt ‚Bienenhaus mit Bienenlehrpfad‘.
Die Ökofest-Initiative fördert mit dem am Ökofest erwirtschafteten Überschuss von Anfang an nachhaltige, innovative Projekte, z.B. in der Vergangenheit:
- Pausenkisten mit Outdoor-Spielmaterial für Grundschulen und Mittagsbetreuungen
- Finanzierung der Planung unseres schülerfreundlichen und naturnahen Pausenhofs am Gymnasium Herzogenaurach
- Aktion ‚Jedem Kind ein Instrument‘ (JeKi)
- Finanzierung der Zukunftswerkstatt im Rabatz Jugendhaus
- im Ausland: Schulprojekte in Nepal und Kaya, Aufforstungen in Peru und Borneo
In den vergangenen Jahren wurden häufig die am Ökofest teilnehmenden gemeinnützigen Organisationen mit kleineren Zuschüssen für ihre Projekte bedacht. 2025 haben wir entschieden, dass wir wieder einmal ‚Größeres‘ ermöglichen wollen. Dazu sollten 3 Projekte mit einer Fördersumme von 3000€, 2000€ und 1000€ ausgewählt werden.
Wir haben daher im Herbst 2025 die Herzogenauracher KiTas, Schulen und Horte, sowie die gemeinnützigen Organisationen, die am Ökofest 2025 teilgenommen haben, schriftlich dazu eingeladen, sich für geplante nachhaltige Projekte für eine Förderung zu bewerben.

Für die Auswahl der geförderten Projekte haben wir eine unabhängige Jury mit 7 Personen gebildet, in die wir als Ökofest-Initiative e.V. selbst 2 Personen entsendet haben: Andrea Dittrich (Co-Sprecherin der Ökofest-Initiative) und Retta Müller-Schimmel (Gründerin der Ökofest-Initiative)
Als‚externe‘ Jury-Mitglieder konnten wir gewinnen: Dr. Fabienne Geißdörfer (stellvertretende Leiterin der VHS Herzogenaurach), Stefanie Greber (Besitzerin der Buchhandlung ‚Bücher, Medien und Mehr‘ in Herzogenaurach), Paul Klaussner (Wissenschaftl. Mitarbeiter an der FAU und Mitbesitzer von ‚easy and green‘), Wolfgang Seitz (Studiendirektor i.R., der u.a. die Umsetzung des von uns geförderte Umgestaltung des Pausenhofes am Gymnasium vorangetrieben hat) und Sebastian Degenfelder (seit Jahren als Anbieter von Bio-Pasta am Ökofest – er konnte leider an der Sitzung der Jury dann doch nicht teilnehmen)
Als Kriterien, nach denen die Förderfähigkeit beurteilt wird, haben wir festgelegt:
- Nachhaltigkeitsorientierung: Der ökologische Gedanke soll klar im Projekt sichtbar sein.
- Langlebigkeit: Das Projekt sollte dauerhaft nutzbar oder wirksam sein
- Regionale Verankerung: Bezug zur Region in Konzept, Materialwahl oder Umsetzung.
- Aufwertung: Das Projekt soll den Ort (z. B. im öffentlichen Raum) gestalterisch und inhaltlich bereichern.
- Ökologische Materialien: Verwendung umweltfreundlicher, wiederverwertbarer oder ressourcenschonender Materialien.
- Bildungsorientierung: Erziehung hin zum ökologischen Gedanken
Die Projekte durften noch nicht begonnen sein und müssen bis Ende 2026 umgesetzt werden.
Bis zum Bewerbungsschluss Weihnachten 2025 wurden uns 11 Projekte eingereicht, die wir in einer Vorab-Prüfung als förderfähig einstufen konnten.
Am 24.März 2026 fand nun nach Entscheidung der Jury im Café con Crépe die offizielle Bekanntgabe statt, welche Organisation mit welcher Summe gefördert werden kann.



1.Preis – 3000€
Schulbauernhof des Liebfrauenhauses für ein neues Gewächshaus zum Eigenanbau von Obst und Gemüse
2. Preis – 2000€
Grundschule Niederndorf zum Ausbau des Schulgartens mit Hochbeeten, Sitzgelegenheiten und kindgerechten Gartenwerkzeugen
3. Preis – 1000€
Mittelschule Herzogenaurach am Burgstaller Weg für den Umbau einer vorhandenen Holzhütte zum Bienenhaus für artgerechte Bienenhaltung und Anlegen eines Bienenlehrpfads.
Alle Preisträger freuten sich riesig, dass sie nun die von Ihnen geplanten Projekte umsetzen können und haben uns bereits eingeladen, nach Fertigstellung an der Einweihung teilzunehmen.
